Aquarium Filter

Ein Aquarium Filter ist für die Erhaltung der passenden Lebensbedingungen für so ziemlich alle Fischarten notwendig. Ein Aquarium Filter entfernt Futter- sowie Pflanzenreste aus dem Wasser oder wandelt sie in ungiftige Stoffe um. Auch kleine Schwebeteilchen werden so von dem Filter beseitigt. Wenn man ein Süßwasseraquarium betreibt, kann man zwischen einem Innenfilter und einem Außenfilter wählen.

Innenfilter

Aquarium Filter

© Ruth Rudolph / PIXELIO\‘

Dieser Aquarium Filter Typ ist komplett innerhalb des Beckens angebracht. Das angesaugte Wasser fließt durch die Ansaugöffnung in den Filter. Dort wird es durch unterschiedlich grobe Filtermaterialien gesaugt und wird zuletzt wieder durch den Ausströmer in das Aquarium zurückgeführt. Die Filtermaterialen variieren je nach Hersteller. Bei einem Innenfilter werden aber häufig Vliese, Schaumstoffe und auch spezielle Filterwatte verwendet.

Der innen angebrachte Aquarium Filter wird sehr oft bei kleinen oder mittelgroßen Becken benutzt. Bei einem größeren Aquarium ist ein Außenfilter wegen der höheren Filterleistung notwendig. Die Vorteile des Innenfilters sind der geringere Stromverbrauch (im Vergleich zum Außenfilter) und der geringere Preis. Allerdings wirkt sich der Innenfilter nachteilig auf die Optik aus, denn man sieht den Filter im Wasser. Ein weiterer Nachteil ist, dass bei einem Wechsel des Filtermaterials ein Teil des gefilterten Drecks wieder in das Wasser zurück sickern kann. Bei einem Außenfilter besteht das Problem nicht.

Innenfilter kann man in drei Typen unterteilen:

Hamburger Mattenfilter

Bei diesem Typen handelt es sich um einen rein biologisch arbeitenden Filter, welcher nur für Süßwasser geeignet ist. Sein Vorteil ist, dass er sehr wartungsarm ist. Die Funktionsweise zu beschrieben, würde allerdings an dieser Stelle zu viel werden.

Bodenfilter

Der Bodenfilter nutzt als Filtermaterial den Bodengrund. Zu den Vorteilen zählen der niedrige Preis, der geringe technische Aufwand und der kleine Platzverbrauch. Allerdings kann dieser Aquarium Filter nur bei kleineren Becken angewendet werden. Auch die Reinigung oder der Wechsel gestallte sich sehr Aufwendig.

Lufthebefilter

Der Aquarium Filter besteht im Prinzip aus einer Schaumstoffpatrone, einer luftbetriebenen Pumpe sowie aus einem Steigrohr. Es werden damit Luftblasen erzeugt, welche das Wasser mit sich reißen. Das Wasser wird so durch die Schaumstoffpatrone gefiltert. Dieser Aquarium Filter Typ wird gerne bei Nachzuchtbecken angewendet, aber auch bei der Haltung von Wirbellosen.

Außenfilter


Dieser Aquarium Filter Typ wird, wie der Name schon sagt, größten Teils außerhalb des Beckens angebracht. Nur die Ansaugöffnung und der Ausströmer befinden sich im Aquarium. Den Filterbehälter kann man neben, unter oder hinter das Aquarium stellen. Die Ansaugöffnung hat einen Korb um das Ansaugen von unerwünschten Teilen, wie zum Beispiel Fische oder Pflanzenteile, zu verhindern. Das angesaugte Wasser wird wie bei dem Innenfilter durch verschiedene Filtermaterialien gepumpt und durch den Ausströmer wieder in das Becken gelassen.

Ein großer Vorteil von diesem Aquarium Filter, ist die Möglichkeit, verschiedene Filtermaterialien einzusetzen. Zu den Herstellertypen werden verschiedene passende Materialien angeboten. Diese können aus Schaustoffen, Aktivkohle oder spezieller Filterwatte bestehen. Meistens werden auch keramische Filtermaterialien verwendet. Bei der Verwendung von unterschiedlichen Materialien, werden diese nach ihrer Porengröße angeordnet eingesetzt. Das feinste Filtermedium bildet dabei den oberen Abschluss.

Man verwendet diesen Aquarium Filter vor allem bei größeren Becken und mittleren Becken. Das lässt sich auf die große Filterleistung zurückführen. Außerdem kann bereits herausgefilterter Dreck nicht mehr in das Aquarium Wasser gelangen.

Es gibt wie beim Innenfilter drei Unterteilungen

Sandfilter

Bei einem Sandfilter handelt es sich um ein mehrfach unterteiltes Extrabecken, welches sich in der Regel unter dem eigentlichen Aquarium befindet. Das Wasser fließt dabei durch verschiedene Filterwatten und Sandschichten. Diesen Aquarium Filter Typen findet man sehr selten und kann für Süß- und Meerwasseraquarien benutzt werden.

Rieselfilter

Dieser Aquarium Filter wird über dem eigentlichen Becken angebraucht. Das Wasser wird nach oben gepumpt und fließt auf dem Weg durch mit Löchern versehenen Schalen. In den Schalen befinden sie die Filtermaterialien. Danach tropft das gefilterte Wasser von oben auf das Aquarium Wasser herab. Dieser Typ wird heutzutage eigentlich nicht mehr hergenommen.

Rucksackfilter

Der Rucksackfilter hat den Vorteil, dass er ohne Schläuche angebracht werden kann. Außerdem hat er eine sehr hohe Filterleistung. Allerdings trägt er nicht gerade zur Verschönerung des Aquariums bei.

Aquarium Filter bei Meerwasser

Weil Meerwasser eine andere Oberflächenspannung als Süßwasser hat, wird bei einem Meerwasseraquarium mit einem Eiweißabschäumer gefiltert. Fette Öle und vor allem Stickstoffverbindungen (auch Eiweiße genannt) sammeln sich an der Grenzfläche zwischen Luft und Wasser. Feine erzeugte Blasen lassen daraus einen meist feinen Schaum entstehen, welcher leicht zusammen mit anderen Verschmutzungen aus dem Becken entfernt werden kann. Dieses Phänomen kann man übrigens auch an Küsten beobachten, wenn sich durch die Meerwasserbrandung verursachter Schaum am Strand absetzt.

Fazit:

Ein Aquarium Filter ist einer der wichtigsten Komponente für ein funktionierendes Aquarium. Man sollte regelmäßig überprüfen, ob der Filter richtig Funktioniert und gegebenenfalls säubern. Fällt der Filter aus, kann das gesamte Wasser in kürzester Zeit verschmutzen und Fische können so erkranken und letzten Endes sterben. Deshalb immer auf den Filter achten.

Sehr gute und Preiswerte Filter bekommt man übrigens auf Zooplus, wir haben mit dem Shop sehr gute Erfahrungen gemacht:


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