Wandaquarium

Ein Raum, in dem man sich wohl fühlen soll, etwa ein Wohn- oder Speisezimmer kann durch ein chiques Wandaquarium erst so richtig glänzen. Da Aquarium aber nicht gleich Aquarium ist, sollte man die einfache Haltung von Amphibien oder Fischen in diesem Fall nicht als einzige Grundlage für die Anschaffung einer Heimat für dergleichen betrachten. Die Fütterung und anderen lebenserhaltenden Maßnahmen stehen genau wie die soweit mögliche artgerechte Haltung der Lebewesen natürlich im Vordergrund. Sollte man sich also für ein Aquarium entscheiden, dass auch zum Zwecke der räumlichen Ergänzung dient, ist eine Vielzahl an Kriterien zu beachten um nach getaner Arbeit sein Häkchen machen und sein Wandaquarium bestaunen zu können.

Maßgebliches für den weiteren Verlauf!

Der Erste Schritt wäre logischerweise die Auswahl der Räumlichkeiten. In Frage kommen wie eingangs erwähnt beispielsweise Wohn- und Speisezimmer. Perfekt in den Raum eingefügt, um nicht wie ein Fremdkörper zu wirken, wäre ein im „Mauerwerk“ integriertes Meerwasserbecken, welches an Eleganz kaum zu übertreffen ist.

Die Gestaltung der betroffenen Wand ist ebenfalls nicht außer Acht zu lassen, obwohl das eingefügte Wandaquarium das Highlight der Wand bzw. des ganzen Raumes darstellt. Die Wand kann auch in ihrem ursprünglichen Zustand gelassen werden, solange diese sich nicht mit der Kolorierung des Beckens beißt.

Man stelle sich eine schneeweiße Wand, endend mit einem in das farblich neutrale Mauerwerk eingelassene Aquarium, mit all seinen unterschiedlichen Korallen, farbenfrohen Bewohnern in sämtlichen Varianten vor, oder ein rustikales „Ziegeldesign“, das bei betreten der Räumlichkeit zwar einen Großteil der Aufmerksamkeit abzugeben hat, allerdings nathlos harmoniert mit etwa einem steinigen, vegetationsarmen Mangrovenaquarium.

Gestörte Photosynthese im Wandaquarium durch zu wenig Lichteinfall?

Den Faktor „Licht“ sollte man jedoch nicht außer Acht lassen, da eine natürliche Simulation des Tag-  und Nachtrhythmusses oft nicht ganz einfach erscheint. Eine wesentliche Rolle hierbei spielt natürlich die Aquarienbeleuchtung, wenn diese das eingeschlossene Edel-Aquarium gut zu illuminieren versteht ist das die halbe Miete.

Man beachte in puncto Licht allerdings auch, dass sowohl Flora als auch Fauna einen entsprechenden biologischen Rhythmus brauchen um sich entwickeln zu können bzw. um nicht abzustreben. Die richtige Ausrüstung ist unverzichtbar und sollte sorgfältig ausgewählt werden. Wer hier auf den Preis achtet, der spart am falschen Ende. (Hinsichtlich der Beleuchtung ist unter Aquarium-Zubehör alles, was für ein Aquarium benötigt wird)

Welche Aquariumart bietet sich an?

Ein ordentliches Wandaquarium braucht natürlich auch die richtige Optik und den richtigen „Charakter“, hierbei muss man einige Kriterien beachten. In der Aquaristik sind vor allem Meerwasseraquarien beliebt. Hier ist der gelöste Salzgehalt im Wasser am höchsten, weshalb penibelst auf die richtigen Bedingungen geachtet werden muss. Ein Süßwasseraquarium (0,6 % Salzanteil)  bietet zwar nicht einer solch exotischen Vielfalt einen Lebensraum, doch kann dies einen unglaublich beruhigenden und zugleich elegant wirkenden Eindruck verleihen, welcher den gesamten Raum beeinflusst und nebenher eine etwas einfachere Pflege des Wandaquariums erfordert.

Die eben beschriebenen Aquarien sind nur ein kleiner Bruchteil derer, die die Aquaristik bietet, um ein Wandaquarium in den Raum zu integrieren. Selbstverständlich bleibt die volle Breite der in der Aquaristik bekannten Aquarien zur Auswahl, um seine Vorstellungen eines Wandaquariums zu verwirklichen. Eine gute Optische Note kann allerdings nur gegeben sein, wenn man entweder das Wandaquarium seiner Umgebung, oder etwa die Umgebung (z. B. den Wohnraum) an das Aquarium anpasst, letzteres ist wohl die deutlich aufwändigere Variante.

Was kostet mich mein Wandaquarium?

Natürlich ist der finanzielle Aufwand ebenfalls von einigen Kriterien abhängig. Wenn beispielsweise die Herstellung einer „Mauer“ gewünscht, oder unausweichlich ist, da tragende Wände sich dafür natürlich nicht eignen, gibt man zur Verwirklichung seines Vorhabens gut und gerne mal das Dreifache aus.

Sobald man aber weiß, was denn zu tun ist, lohnt sich ein Gang durch den Baumarkt, der einem sein Wandaquarium ein Stück näher bringt. Rigipsplatten können eine stabile Grundlage bilden und sind im Gegensatz zu einem Kalksandstein- oder Porenbetonmauerwerk eine mehr als adäquate Lösung, wenn man bedenkt, dass der Aufwand bei einer Rigibswand erheblich geringer ist.

Kosten kann man auch beim Aquarium selbst einsparen, je nach Größe der Fische ist ein kleineres oder größeres Becken angesagt. Hierbei gilt die Faustregel, dass pro Zentimeter Fischlänge 1,5 bis 2 Liter Wasser benötigt werden. Also lohnt es sich, auch hier im Vorhinein zu wissen, welche Tiere in Zukunft das Wandaquarium bevölkern sollen.

Unabhängig von Kosten, Aufwand und benötigten Fachkenntnissen, wird ein Wandaquarium immer einen einladenden und zeitlos luxuriösen Eindruck vermitteln, der die Mühen schon bald vergessen lassen wird.

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